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Was muss man beim E-Bike Kauf im Internet bedenken?

Ein Leben ohne Internet ist für viele Menschen schwer vorstellbar, man hat sich an die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten gewöhnt. Der Kauf von Waren und Dienstleistungen im Internet wird immer beliebter. Sogar E-Bikes werden im Internet zum Kauf angeboten. Ein Kauf im Internet hat Vor- und Nachteile, die jeder persönlich abwägen muss. Ein großer Vorteil ist, das weltweite Angebot vom Schreibtisch aus kennenzulernen und durch einen Klick kaufen zu können. Seltene Dinge, Sammlerstücke und gebrauchte Ersatzteile, spezielle Fachbücher sind einige Beispiele dafür, wie das Internet den Kauf bequemer gemacht hat. Ein gesetzliches Rückgaberecht und neue Zahlungsmöglichkeiten hat die Sicherheit beim Kauf im Internet verbessert.

Teilweise ist der Kauf im Internet deutlich günstiger, als im Ladengeschäft vor Ort. Es gibt mitunter im Internet echte Schnäppchen.

Nicht alle Produkte eignen sich gleich gut zu Kauf im Versandhandel. Ein Buch, eine Tüte Tee oder ein Pullover unterscheiden sich in einem ganz wichtigen Punkt von einen E-Bike. Ein Buch geht nie kaputt, ein Tee muss nicht gewartet werden und für einen Pullover braucht man keine Ersatzteile.

Auch ein modernes E-Bike geht sehr selten kaputt, aber es braucht, wie jedes Fahrrad, ab und zu etwas Service. Viele Leute können ihr Fahrrad natürlich selber reparieren, aber bei modernen E-Bikes ist dies schon etwas schwieriger. Technische Geräte mit einer ausgefeilten Elektronik kann man nicht mehr selber in Ordnung bringen. Diverse Tests haben gezeigt: Ein Händler vor Ort hat überhaupt keine Lust E-Bikes reparieren, die im Internet gekauft wurden. Das mag nicht nett sein, aber es ist so.

Wenn ein Kunde sich ein eigenes E-Bike aus verschiedenen Teilen zusammenbauen will, bleibt ihm oft nicht anderes übrig, als im Internet Teile zu bestellen. Dann kommen der Motor vielleicht aus China, die Batterie aus Amerika und das Ladegerät aus Deutschland.

Bei begehrten E-Bikes, wie Testsiegern oder Verkaufsrennern ist der Preisunterschied zwischen Händler vor Ort und Internetverkauf fast immer sehr gering.

Wenn der Preisunterschied gering ist und die Ware auch bei einem Fachhändler in der Umgebung zu beschaffen ist, wird von einem Kauf im Internet dringend abgeraten.

Was ist die richtige Bezeichnung für diese Räder?

Turmbau zu Babel

Turmbau zu Babel

Sehr gute Frage! Wenn es diese Art der Räder schon vor dem in Alten Testament beschriebenen Turmbau zu Babel gegeben hätte, wäre die Antwort einfach gewesen. Denn angeblich gab es damals eine einheitliche Sprache. Heute herrscht Sprachverwirrung. Jedes Land benennt diese Räder anders. Die EU nennt Fahrräder mit Tretunterstützung bis 25 km/h EPACS, dies ist die Abkürzung für Electronically Power Assisted Cycles.

Die gleichen Herren in Brüssel haben auch die einheitliche Größe der grünen Salatgurke erst festgelegt und dann Jahre später wieder aufgehoben. Pedelec ist ein benutztes Wort für EPACS. Es soll darauf hinweisen, dass eine Unterstützung des Fahrers nur stattfindet, wenn dieser auch selber in die Pedalen tritt. Der Begriff Pedelec ist bei den Fahrradherstellern nicht sonderlich beliebt und wird immer seltener verwendet.

Auch bei den Kunden ist der Begriff noch nicht richtig angekommen. Teilweise erfinden Hersteller eigene Begriffe für ihre Räder. In einigen Jahren wird sich die Begriffsvielfalt auflösen und man wird sich auf einen gängigen Begriff geeinigt haben, der aber nicht unbedingt zwangsläufig juristisch korrekt sein muss. Auf diesem Portal werden bis dahin folgende Bezeichnungen verwendet:

Räder mit Unterstützung

bis 25km/h = E-Bike

Räder mit Unterstützung

bis 45 km/h schnelles E-Bike

Räder, Roller und andere Fahrzeuge, die ohne Pedalbetätigung unterstützen, werden separat gekennzeichnet.

Welche rechtlichen Vorgaben muss ich beachten?

E-Bikes mit einer Motorunterstützung bis 25 km/h gelten rechtlich als Fahrräder. Sie dürfen daher ohne Führerschein, Versicherung und Helm gefahren werden. Doch nicht alles, was erlaubt ist, muss auch empfehlenswert sein. Wir raten dringend dazu, bei jeder Fahrt einen Helm zu tragen. Und wie auch für alle anderen Fahrradfahrer gilt: Wer ohne Privathaftpflichtversicherung unterwegs ist, ist selber schuld.

Bei schnellen E-Bikes mit einer Motorunterstützung bis 45 km/h gelten andere Regeln. Sie sind als Kleinkrafträder eingestuft. Fahrer brauchen also mindestens einen Mofa-Führerschein, der allerdings im normalen PKW-Führerschein eingeschlossen ist. Zudem wird ein Versicherungskennzeichen verlangt. Eine Helmpflicht besteht nicht aber siehe oben. Im Gegensatz zum normalen E-Bike sind bei der schnellen Variante keine Personentransporte im Anhänger erlaubt. Radwege ohne Freigabe für Mofas dürfen nur außerhalb von Ortschaften benutzt werden.

Wer macht das Rennen – klassisches Fahrrad oder E-Bike?

Egal wie sportlich ambitioniert der Radler: Jeder ist schon mal an den Punkt gekommen, wo er nur noch heim wollte und die letzten fünf Kilometer einfach kein Ende nahmen. Jeder hat sich schon Anstiege hochgequält und sich bei jedem Tritt gefragt: Warum tue ich mir das an? Es gibt niemanden, der sich nicht schon bei langen Fahrten gegen den Wind ein kleines bisschen Unterstützung gewünscht hätte. Das E-Bike bringt diese Unterstützung. Aktuelle Modelle der E-Bikes sind ausgestattet wie normale Tourenräder und sind nur noch um wenige Kilogramm schwerer. Und die Entwicklung der Akku-Technologie steht erst am Anfang. Schon innerhalb weniger Jahre werden sie federleicht und trotzdem extrem leistungsfähig sein. Vor diesem Hintergrund fällt die Prognose nicht schwer: Im privaten Bereich wird es schon bald fast ausschließlich E-Bikes geben. Fahrräder ohne elektrische Unterstützung werden als echte Exoten Hochleistungssportlern und Nostalgikern vorbehalten bleiben.

Welche Reichweite sollte ein E-Bike haben?

Im Moment ist zu beobachten, dass sich die Hersteller mit Reichweitenversprechen gegenseitig überbieten. Eine Reichweite von 100 Kilometern hört sich einfach besser an, als wenn es nur 60 Kilometer sind. Doch darauf kommt es wirklich nicht an. Im Gegenteil: Eine höhere Reichweite muss mit einem leistungsfähigeren und damit schwereren Akku bezahlt werden. Für die Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und für normale Radtouren genügt eine Reichweite von 40 bis 60 Kilometern vollkommen. Wer mehr braucht, kann bei Bedarf einen Ersatzakku im Rucksack mitnehmen. Achten Sie bei der Auswahl Ihres E-Bikes lieber auf die Qualität der verbauten Komponenten. Denn nichts verkürzt die Reichweite so sehr wie ein Defekt.

Wo fühlt sich das E-Bike besonders wohl?

Das E-Bike schafft es, sportliche Betätigung mit einer alltagstauglichen Reichweite zu verbinden. Auch das Maß der Anstrengung lässt sich wunderbar dosieren. Damit ist das E-Bike das ideale Verkehrsmittel für Pendler. Mit Motorunterstützung zur Arbeit, um nicht völlig verschwitzt in den Tag zu starten. Ohne elektrischen Rückenwind zurück, um den nötigen Bewegungsausgleich zu schaffen. Ein gesünderes, praxistauglicheres und günstigeres Transportmittel gibt es nicht.

Aber auch für Familien sind E-Bikes bestens geeignet. Vor allem dann, wenn die Kinder noch im Fahrradanhänger sitzen. Denn ein solches Gespann verlangt dem strampelnden Elternteil am Berg doch einiges ab. Mit Rückenwind aus dem Akku kein Problem.

Nachrüsten oder neu kaufen?

Nachgerüsteter BioniX Motor

Nachgerüsteter BioniX Motor

Diese Frage ist leicht zu beantworten: Neu kaufen! Es gibt zwar Nachrüstsätze mit qualitativ guten Komponenten. Doch es gibt auch eine rechtliche Hürde: Wer ein Fahrrad zum E-Bike umrüstet wird zu dessen Hersteller und trägt damit die volle Haftung. Das ist vor allem deshalb problematisch, da bei einem E-Bike Kräfte wirken, die Gabeln, Lenker und Bremsen stärker belasten als ein herkömmliches Fahrrad. Bis geklärt ist, ob alle Bauteile ausreichend dimensioniert sind und gegebenenfalls andere Komponenten eingebaut sind, ist der finanzielle Vorteil einer Nachrüstung meist schon dahin.

Was ist von E-Bike Test zu halten?

Haben Sie schon einmal versucht durch den Vergleich von E-Bike Tests das richtige Rad für sich zu finden? Eine schwierige Aufgabe. Man hat das Gefühl, es gibt fast genauso viel Tester wie Hersteller. Mit hoch wissenschaftlichen Methoden wird versucht, Licht ins scheinbar dunkle Angebot der E-Bikes zu bringen. Ohne Zweifel haben seit Jahren Produkttests viel zum Schutz der Verbraucher beigetragen, indem sie Schwachstellen aufgedeckt und vor Gefahren gewarnt haben. Tests sind sehr gut geeignet um das schlechteste Produkt aus einem Angebot heraus zu filtern. Aber ob sie auch in der Lage sind, das wirklich beste Produkt für den individuellen Kunden zu ermittel, kann bezweifelt werden.

Ist es wirklich entscheidend, ob ein E-Bike 20,7 Km oder 18,6 Km bergauf fahren kann, wenn man ein Rad sucht, mit dem man jeden Tag 8 Km zur Arbeit fahren will. Das fixierte Starren auf die Reichweite blendet aus, dass auch andere Punkte für die persönliche Zufriedenheit mit dem Rad wichtig sind. Auch unter Strom sollte man nicht über wichtige Fragen hinweg sausen.

Sind Packtaschen verwendbar, wenn die Batterie im Gepäckträger eingesetzt ist?

Lässt sich an das Rad ein Kindersitz montieren?

Passt ein Kinderanhänger ans E-Bike mit Heckantrieb?

Kann ich ein E-Bike mit im Rahmen eingebauter Batterie im Flugzeug mit in den Urlaub nehmen?

Hat die Batterie einen Tiefentladeschutz?

Ist es möglich eine verbesserte Software vor Ort aufzuspielen?

Gibt es Erfahrungen aus einer längeren Nutzung?

Ist die Ersatzteilbelieferung über Jahre garantiert?

Kein Tester auf der Welt kann alle E-Bikes begutachten, die auf dem Markt erhältlich sind. Teilweise müssen Hersteller Geld bezahlen, um ihre Räder testen zu lassen. Manche Hersteller sparen sich diese Gebühren und erscheinen somit nie im Test, obwohl sie vielleicht ein sehr gutes Rad bauen.

Augen auf beim E-Bike-Kauf

Diese Checkliste soll ihnen Orientierung beim Kauf eines E-Bikes bieten. Die Beratung durch einen Händler, der auf ihre individuellen Anforderungen eingeht, kann sie nicht ersetzen.

  1. Einsatzzweck

    Machen Sie sich Gedanken, wofür Sie das E-Bike hauptsächlich verwenden wollen. Denn vom Einsatzzweck hängt einfach alles ab. Hier ein paar Beispiele mit Empfehlungen. Diese Empfehlungen beruhen auf Erfahrungswerten. Sie sollten jedoch in der Praxis ausprobieren, was für Sie persönlich wichtig und sinnvoll ist.

  2. Einsatzzweck Spricht eher für
    Hauptsächlich kurze Strecken E-Bike
    Regelmäßig lange Strecken Schnelles E-Bike
    Flachland Leichte bis mittlere Tretkraftunterstützung ohne Energierückgewinnung
    Bergland Hohe Tretkraftunterstützung, eventuell mit Energierückgewinnung
    Schwere Lasten Hohe Tretkraftunterstützung eventuell mit Anfahrhilfe
    Kinderanhänger Normales E-Bike mit hoher Tretkraftunterstützung (Personentransport im Anhänger bei schnellem E-Bike nicht erlaubt)
    Stadtgebiet E-Bike (Radwegbenutzung erlaubt)
  3. Reichweite

    Nahezu bedeutungslos. Lassen Sie sich beim Kauf nicht von hohen Reichweitenversprechen blenden. Fragen Sie lieber, ob es Ersatz-Akkus gibt, wie viel sie kosten und wie schwer sie sind. Dann können Sie eine Reichweitenerweiterung bei Bedarf im Rucksack mitnehmen.

  4. Akku laden

    Machen Sie sich Gedanken, wo und wie Sie Ihren Akku laden wollen. Wenn Sie das E-Bike nicht immer direkt neben einer Steckdose parken können, muss der Akku leicht zu wechseln sein.

  5. Akku wechseln

    Testen Sie den Akku-Wechsel. Es sollte für Sie mit wenigen Handgriffen zu erledigen sein.

  6. Pannendienst

    Lassen Sie sich genau erklären, wie Sie bei einer Panne das Rad ausbauen. Am besten, Sie probieren es selbst aus.

  7. Garantien

    Lassen Sie sich genau erklären, welche Komponente mit welchen Garantien versehen ist. Verschließteile wie der Akku haben oft erheblich geringere Gewährleistungszeiten als die restlichen Bauteile.

  8. Verbaute Komponenten

    Auch wenn beim E-Bike Akku, Motor und Elektronik wichtig sind: Vergessen Sie die anderen Komponenten nicht. Schaltung, Bremsanlage, Tretlager, Lenker: Auch bei diesen Teilen kommt es auf Qualität an.

  9. Software

    Von der Software hängt ab, wie schnell und stark die Tretkraftunterstützung einsetzt. Wenn Sie ihr E-Bike zu verschiedenen Einsatzzwecken benötigen, ist eine Schnittstelle sinnvoll, mit der eine andere Software aufgespielt werden kann. So lässt sich das Bike beispielsweise vom Flachland-Roller zur Bergziege und wieder zurückverwandeln.

  10. Unterhalt

    Informieren Sie sich über die Unterhaltskosten, damit Sie im Nachhinein keine bösen Überraschungen erleben. Behalten Sie dabei vor allem auch rechtliche Vorgaben wie die Versicherungspflicht bei schnellen E-Bikes im Auge.

  11. Probefahrt

    Das wichtigste Element. Kaufen Sie nie ein E-Bike, ohne zuvor darauf gesessen zu haben. Das Fahrgefühl variiert, je nachdem, wo Akku oder Motor verbaut sind. Ob es eine Anfahrhilfe hat oder die Unterstützung erst mit dem Tritt in die Pedale kommt. Fahren Sie auch mal ohne Motorunterstützung. Denn wenn der Saft ausgeht, sollte sich das Bike trotzdem noch halbwegs bequem fahren lassen. Am besten ist, Sie leihen sich das E-Bike für mehrere Tage aus und unterziehen es einem Praxistest.

Das E-Bike als Fitnessgerät

Für Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen ist leichter Ausdauersport die beste Medizin. Allerdings müssen sie sehr darauf achten, sich nicht zu überlasten. Ein gemächlicher Trainingspuls ist Pflicht, sonst ist der Schaden größer als der Nutzen. Das hat sich bisher mit Radsport nicht vertragen: Ein Berg kümmert sich nicht darum, ob das Herz nur bis 110 Schläge pro Minute belastet werden darf. Er ist genau so lang und steil, wie er nun mal ist. Und dann die Angst des Fahrers, zehn Kilometer von zu Hause entfernt könnte ihm die Luft ausgehen. Aus diesen Gründen verzichten die meisten Herzpatienten auf Freiluftsport und nehmen mit dem Heimtrainer vorlieb.

Für diese Gruppe eröffnet das E-Bike ganz neue Möglichkeiten. Die Unterstützung durch den Elektromotor erlaubt es dem Fahrer, ganz nach seiner individuellen Leistungsfähigkeit zu trainieren und den eigenen Kraftaufwand genau zu dosieren. Die Klasse der schnellen E-Bikes kann zudem ganz ohne eigenes Treten bis zu 20 km/h schnell fahren. Damit steht einer sicheren Rückkehr nichts mehr im Weg. Also nichts wie raus ins Grüne!

Die Panasonic Story

Erster PANASONIC Fernseher

Erster PANASONIC Fernseher

Ein Teil der führenden Fahrradhersteller in Europa verwenden für ihre E-Bikes den japanischen Panasonic Antrieb. Wie kommt ein Elektrokonzern, der auch für seine Fernseher und Kameras in Deutschland bekannt ist zu solch einer herausragenden Markstellung?

Am 27. 11. 1894 wurde Konosuke Matsushita in Japan geboren und schon mit 10 Jahren begann er in einen Fahrradgeschäft mit einer Ausbildung. Nach fünf Jahren wechselte er in eine Elektrofabrik, die er 1917 verließ, um sein eigenes Unternehmen zu gründen.

Erste Elektrische Fahrradlampe

Erste Elektrische Fahrradlampe

1923 brachte seine Firma die erste elektrische Fahrradlampe auf den japanischen Markt. Bis dahin gab es nur Fahrradlampen mit Kerzen oder Petroleum.

Ab 1951 wurde mit der Fertigung kompletter Fahrräder begonnen, die zwanzig Jahre später in die USA exportiert wurden und auch in Europa sich ein exzellenten Ruf erwarben. Auf Panasonic Rädern wurde die Tour de France gewonnen und es wurden sogar eigene Reifen unter der Marke Panaracer in Deutschland verkauft.

Das erste E-Bike

Das erste E-Bike

Zum 60″ Firmenjubiläum konnte Konosuke Matsushita die Verwirklichung eines seiner Träume der Öffentlichkeit vorstellen: Das erste E-Bike.

Da dieses E-Bike ein Motorradnummernschild mit Zulassung brauchte, blieb der wirtschaftliche Erfolg vorerst aus und die produzierte Stückzahl kam nicht über 1000 Stück hinaus. Die Idee wurde aber nicht aufgegeben, es wurde weiter entwickelt und geforscht.

Konosuke Matsushita

Am 27. 4. 1980 starb Konosuke Matsushita in Alter von 94 Jahren. Seiner Liebe zum Fahrrad kombiniert mit der Erfahrung in elektrischen Geräten ist es zu verdanken, dass der Panasonic Antrieb heute zu den zuverlässigsten im E-Bike zählt.

Auch die japanische Regierung hat den großen Nutzen von E-Bikes für die Umwelt, für die Mobilität und für die Gesunderhaltung der Bevölkerung erkannt und hat mit einigen Gesetzesänderungen ihren Teil dazu beigetragen, dass das E-Bike an Beliebtheit gewinnt. So ist es Motorrädern und Mopeds im Gegensatz zu E-Bikes nicht mehr erlaubt auf den Gehwegen zu parken. Als Resultat werden heute mehr E-Bikes in Japan verkauft als Mopeds. Zu Freude der älteren Menschen wurde eine Unterstützung der eigenen Tretkraft mit Faktor 2 erlaubt, dies ist eine Verdopplung gegenüber der alten Reglung.

In Japan ist es jetzt jungen Familien offiziell erlaubt 2 Kinder in Kindersitzen auf einen E-Bike zu transportieren.

Heute verlassen täglich 1800 Motoren das Werk in Osaka, wo sie sorgfältig von Hand zusammengebaut wurden.

2010 Mitarbeiter von PANASONIC begrüßen deutsche E-Bike Händler

2010 Mitarbeiter von PANASONIC begrüßen deutsche E-Bike Händler

Gibt es E-Bikes mit Rücktritt?

Ja. Es gibt viele E-Bikes mit Rücktrittbremse. In Deutschland, Holland und in Skandinavien hat die Rücktrittbremse eine lange Tradition. Neben der Nabe ohne Gangschaltung stehen heute auch 3, 5, 7 und 8 Gangnaben mit Rücktritt zur Wahl. Viele Radler fahren seit ihrem ersten Kinderrad nur Fahrräder mit Rücktrittbremse. Diese Fahrer müssen wissen, dass der Wunsch nach einer Rücktrittbremse die Auswahl bei E-Bikes einschränkt. Alle gängigen E-Bikes mit Rücktritt haben den Motor im Vorderrad. Mittelmotor und Heckmotor sind zurzeit nicht mit Rücktrittbremse kombinierbar. Wenn Sie auf einen Rücktritt nicht verzichten können, wählen Sie sich ein passendes Modell mit Vordermotor aus. Lassen Sie sich nicht leichtfertig von diesem Wunsch abbringen, sonst fühlen Sie sich auf dem neuen Rad nie sicher und Sie können das neue Fahrgefühl nicht in vollen Zügen genießen. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie einen Rücktritt brauchen, können Sie diese Frage nur durch eine längere Probefahrt beantworten. Sie werden feststellen, dass egal welche Bremsenart verbaut wurde, die heutigen Bremsen um Welten besser sind als die alten Felgenbremsen von früher. Sie müssen selbst entscheiden, ob Sie sich an Handbremsen gewöhnen wollen und können. Oft berät einen der Partner mit den Worten: “Da gewöhnst du dich schon dran.” Machen Sie lieber noch eine zweite längere Probefahrt und entscheiden Sie selbst.

Welches ist das wichtigste Teil an einem E-Bike?

Motor

Motor

Nein, es ist nicht der Motor. Natürlich fährt das E-Bike nicht ohne Motor, somit ist der Motor schon ein wichtiges Teil. Vielleicht sollte man die Frage so stellen: Welches ist das teuerste Teil an einem E-Bike? Zusätzlich zu einem normalen Rad braucht man einige Teile, um ein E-Bike zu bauen. Die Wichtigsten sind: Motor, Akku, Ladegerät, Schalter mit Kabel und die Motorsteuerung.

Akku

Akku

Je nach Bauart kommt vielleicht noch ein Getriebe hinzu. Also Kabel und Schalter sind nichts Besonderes, solche Teile gibt es in

jeder Waschmaschine, ein Getriebemotor ohne Getriebe kostet ungefähr so viel wie einer von diesen modernen LED Scheinwerfern aus deutscher Produktion.

Schalter

Schalter

Die Motorsteuerung ist da schon teurer, wenn sie sensibel und effizient ausgelegt ist. Sie sorgt dafür, dass der Motor gerade so viel leistet, wie der Fahrer es wünscht. Eine gute Motorsteuerung trägt entscheidend zur Reichweite bei. Das Ladegerät ist ein wichtiges Teil aber nicht das teuerste. Seine Aufgabe ist es, wie der Name schon sagt, den Akku zu laden. Aber ein gutes Ladegerät kann mehr, es kann unter anderem dafür sorgen, dass der Akku nicht überladen wird, wenn er über Tage am Ladegerät hängt.

Ladegerät

Ladegerät

Ein intelligentes Ladegerät kann mit dem Akku auf elektronischem Wege sprechen und erfährt so von der jeweils benötigten Ladung. Bis sich alle Hersteller auf ein einheitliches Ladegerät geeinigt haben, ist es notwendig darauf zu achten, dass nur das Ladegerät des Herstellers verwendet wird. Bei den Handyherstellern klappt es seit 2011 schon mit dem einheitlichen Ladegerät. Es bleibt nur noch der Akku übrig und in der Tat ist es das teuerste Teil an einem modernen E-Bike. Ungefähr ein Viertel des Preises eines E-Bikes kostet alleine der Akku.

Was ist das Besondere an einer E-Bike Batterie?

Pardon, es muss eigentlich der E-Bike Akku heißen. Eine Batterie ist in Gegensatz zu einem Akku normalerweise nicht wieder aufladbar. Im normalen Sprachgebrauch beim E-Bike Akku und Batterie synonym verwendet und da wollen wir hier auch nicht pingelig und belehrend sein. Ein Akku ist in der Lage, elektrische Energie zu sammeln. Er wandelt die elektrische Energie in chemische Energie um und kann die Energie so speichern. Genau dies passiert, wenn ein E-Bike geladen wird. Fährt man mit dem E-Bike mit Motorunterstützung läuft der Prozess anders herum, die gespeicherte chemische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt und treibt den Motor an. Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Akkumulatoren. Alle haben Vor- und Nachteile. Die hochwertigen E-Bikes sind heute fast alle mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Kein anderer Akku kann die gestellten Anforderungen an Umweltverträglichkeit, Energiedichte und Ladedauer so gut erfüllen wie ein Lithium-Ionen-Akku. Diese Vorteile werden mit einem höheren Anschaffungspreis erkauft, denn es muss ein größerer Aufwand betrieben werden, den Akku sicher im Betrieb und beim Aufladen zu machen. Die Entwicklung dieser Akkumulatoren ist noch nicht abgeschlossen. Grob kann man davon ausgehen, dass alle 12 Monate eine spürbare Verbesserung der Akkutechnik erreicht wird. Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Akkus mit einem großen Forschungsprogramm. Auch in Japan, Korea, China, USA, Frankreich und Italien wird an der Verbesserung der Akkus intensiv gearbeitet. Dieser enorme Aufwand wird betrieben, weil man zurzeit davon ausgeht, dass die Lithium-Ionen-Akkus die Energiequelle für die neue Generation von Elektro-Autos sein wird. Der heutige E-Bike Fahrer wird an diesem Fortschritt teilhaben, wenn er alle paar Jahre einen neuen Akku kauft. Lassen Sie sich nicht von den heutigen Preisen abschrecken, mit der Massenproduktion werden die Preise fallen. Und ewig hält so ein Akku leider auch nicht, denn er altert auch wenn man das E-Bike nicht fährt. Eine genaue Beachtung der Gebrauchsanweisung des Herstellers und hier insbesondere die Lagerung des Akkus im Winter tragen dazu bei den Alterungsprozess verlangsamen.

Wenn Sie mehr über die Batterieforschung in Deutschland erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Schrift des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wo kommt das Lithium her?

Lithium

Heute wird Lithium im Wesentlichen aus Lithiumcarbonat hergestellt, das im Länderdreieck Chile, Argentinien und Bolivien aus riesigen Salzseen gewonnen wird. Entdeckt wurde das Leichtmetall 1817 vom schwedischen Forscher Johann August Arfwedson, der es in Gestein fand. Das griechische Wort für Gestein Lithos war Namenspate für die Neuentdeckung. Neben der Verwendung bei der Batterieherstellung wird das Metall unter anderem in der Glasindustrie und bei der Schmierstoff Herstellung gebraucht. Schon heute machen sich Wissenschaftler große Sorgen, ob die weltweiten Vorkommen den erwarteten Bedarf decken können und ob das Lithium schnell genug abgebaut werden kann. Nimmt man die Recycle- Möglichkeit mit in die Berechnungen auf, reicht der Vorrat wohl für mehrere hundert Jahre.

Wo soll der Akku hin?

Trotz aller technischen Fortschritte sind Akkus immer noch groß und schwer. Also stellt sich die Frage: wohin mit dem sperrigen Kasten? Die Ingenieure der Hersteller haben darauf unterschiedliche Antworten aber bislang keine optimale Lösung gefunden. Hier ein kleiner Überblick:

Akku Impulse

Akku Impulse

Im Rahmen: Diese Variante setzt einen speziell angefertigten Rahmen voraus. Der Vorteil: Der Akku ist vor Witterungseinflüssen, Langfingern und Unfallschäden gut geschützt. Ein schneller Akku-Wechsel (beispielsweise um mit einem Ersatzakku die Reichweite zu erhöhen) ist aber ausgeschlossen. Auch der Wechsel auf eine neuere Akku-Technologie ist wenn überhaupt nur in einer Fachwerkstatt zu bewältigen.

Hinter dem Sattelrohr: Die niedrige Position sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und wirkt sich daher optimal auf das Fahrverhalten des E-Bikes aus. Allerdings ist auch dafür ein spezieller Rahmen erforderlich. Der Platzmangel an dieser Position begrenzt zudem Reichweite und Leistungsfähigkeit. Die Zugänglichkeit für einen Akku-Wechsel ist nicht optimal.

In der Lenkertasche: Hier ist der Akku immer gut erreichbar, kann schnell gewechselt und mit einem Handgriff mitgenommen werden. Für das Fahrverhalten ist es aber wenig förderlich, ein so schweres Paket am höchsten Punkt des E-Bikes zu transportieren.

Am Gepäckträger: Den Akku als Satteltasche mitzuführen ist bei jedem E-Bike möglich. Eine entsprechende Vorrichtung am Rahmen ist nicht erforderlich.

Allerdings verlaufen bei dieser Variante die Kabel zwangsläufig außerhalb des Rahmens und sind daher besonders anfällig für Defekte. Auch wenn das E-Bike kippt, befindet sich der Akku kaum geschützt direkt in der Gefahrenzone.

Akku auf GepäckträgerIm Gepäckträger: Ist der Akku im Gepäckträger integriert, ist er gut geschützt aber dennoch für einen Wechsel gut erreichbar. Der Gepäckträger ist trotzdem noch uneingeschränkt nutzbar. Die Verkabelung verläuft unauffällig am oder im Rahmen. Lediglich der recht hohe Schwerpunkt ist bei dieser Variante als Nachteil zu verbuchen.

Wo soll der Motor hin?

Für die Position des Motors haben sich drei Varianten herauskristallisiert, die jeweils individuelle Vor- und Nachteile haben. Den richtigen oder falschen Motor kann es also nicht geben. Es hängt eher davon ab, wie Sie Ihr E-Bike nutzen wollen.

Frontantrieb:
Zum Einsatz kommen hier Nabenmotoren, die es inzwischen in so kompakter Bauweise gibt, dass sie mit einem Nabendynamo verwechselt werden können. Zu den großen Stärken dieser Position zählt die einfache Handhabung in der Praxis: Es gibt keine Einschränkungen bei Schaltung und Rücktrittbremse. Bei einer Reifenpanne kann auch der Laie Vorder- und Hinterrad problemlos ausbauen. Da die Pedalkraft auf das Hinterrad wirkt, fährt man hier im Allradantrieb, was ein stabiles Fahrverhalten garantiert. Dank der problemlosen Montage eignet sich der Frontantrieb auch ideal zum Nachrüsten. Dabei sollten Sie aber unbedingt die Belastbarkeit der Vorderradgabel im Blick behalten. Denn neben den Bremskräften wirkt hier auch die Antriebsbelastung. Bei zu schwachem Material drohen schwere Unfälle durch Gabelbruch. Eine gravierende Schwäche des Frontantriebs stellt die Verkabelung dar: Sie verläuft über weite Strecken und ist daher anfällig für Defekte.

Tretlager-Kettenantrieb:
Dieser Antrieb wirkt direkt am Tretlager. Da er sehr tief am E-Bike verbaut ist, sorgt er von allen Varianten für die besten Fahreigenschaften. Die Montage von Vorder- und Hinterrad wird durch ihn nicht erschwert. Auch bei der Schaltung gibt es keine Einschränkungen. Im Gegenteil: Da dieser Antrieb auf die Schaltübersetzung wirkt, hat er bei Bergauffahrten einen besseren Wirkungsgrad als ein Nabenmotor. Allerdings ist eine Rücktrittbremse beim Tretlager-Kettenantrieb nicht möglich. Auch eine Energierückgewinnung bei Bergabfahrten (Rekuperation) lässt sich hier nicht realisieren. Außerdem wird ein spezieller Rahmen benötigt.

Hinterradantrieb:
Wie beim Frontantrieb wird auch beim Hinterradantrieb ein Nabenmotor verbaut. Da sein Gewicht das Hinterrad belastet, verfügen E-Bikes dieser Bauweise über eine gute Traktion. Durch die Nähe des Motors zum Akku ist eine kürzere und damit weniger anfällige Verkabelung möglich. Auf eine Rücktrittbremse muss der E-Biker beim Heckantrieb allerdings verzichten.

Braucht mein E-Bike Rekuperation?

Schnittbild BioniX Motor mit Rekuperation

Schnittbild BioniX Motor mit Rekuperation

Eins steht fest: solche Fremdwörter braucht keiner. Rekuperation bedeutet nichts anderes, als Energierückgewinnung bei Bergabfahrten. Der Elektromotor wirkt dabei als Generator und speist die frei werdende Energie in den Akku ein. Die Reichweite lässt sich dadurch allerdings nur in sehr überschaubarem Umfang erweitern. Der Vorteil liegt eher darin, dass diese Konstellation wie eine verschleißfreie Bremse wirkt. Wer also häufig in bergigem Gelände unterwegs ist, kann mit Rekuperation so manchen Wechsel der Bremsbeläge sparen. Alle anderen haben wenig von dieser Technologie.

Noch mehr zum Motor:

Stellen Sie sich einmal vor, sie wollen sich ein neues Auto kaufen und kaum haben sie den Wunsch dem Verkäufer mitgeteilt, überrascht er sie mit den Worten: ” Die wichtigste Frage zuerst, wo soll denn der Motor sitzen?” Ein Auto ist kein E-Bike, deshalb bitte nicht gleich den Laden verlassen, wenn ein E-Bike Verkäufen sie fragt, wo denn der Motor sitzen soll. An einen E-Bike gibt es drei Stellen, wo sich der Motor befinden kann: Im Vorderrad, im Hinterrad oder in der Mitte beim Tretlager. Dies ist wie beim Auto, Frontmotor, Heckmotor und Mittelmotor. Um es gleich vorweg zu sagen, es gibt keine Patentlösung für den Motorplatz, alle Systeme haben ihre speziellen Vorteile aber auch ein paar Nachteile. Beginnen wir vorn.

Der Vorderradmotor hat den großen Vorteil, dass man ihn mit allen Gangschaltungen dieser Welt kombinieren kann .Egal ob man eine 30 Gange Kettenschaltung oder eine 3 Gang Nabenschaltung mit Rücktritt wünscht, der Motor schränkt einen bei der Wahl nicht ein. Und ganz wichtig, für alle Freunde der Rücktrittbremse kommt zurzeit nur der Vordermotor in Frage. Sehr beliebt ist der Vorderradmotor auch bei den Experten, die sich ein E-Bike selber bauen oder ihr altes geliebtes Rad mit einem Motor nachrüsten wollen. Erfahrene Bastler wissen, dass die Vordergabel für die zusätzliche Belastung ausgelegt sein muss. Neue E-Bikes haben natürlich eine verstärkte Gabel serienmäßig. Häufig ist in der Vordernabe ein Motor mit einem Getriebe verbaut, dies ermöglicht eine besonders kleine und damit unauffällige Baugröße. Getriebelose Vorderradmotore sind zwar schwerer aber sind über Jahre vielleicht etwas wartungsärmer. Nachteile sind das Gewicht im Vorderrad, die langen Kabelwege und die zusätzliche Belastung der Gabel. Manche Kunden berichten von durchrutschenden Vorderrädern auf nasser oder sandiger Straße.

Auch Hinterradmotore gibt es mit und ohne Getriebe. Am Hinterrad ist die getriebelose Ausführung sehr viel verbreiteter als am Vorderrad. Sportliche Fahrer lieben den starken Schub am Hinterrad und nehmen die Nachteile in Kauf. Ein Schlauchwechsel im Hinterrad ist deutlich schwieriger und man sollte es einmal mit seinen Händler geübt haben, bevor es auf große Tour geht. Nicht allen Heckmotore sind mit der heute üblichen Kassenkranztechnik kombinierbar. Statt einer Zahnkranzkassette wird dann ein Schraubzahnkranz verwendet, was zu einer Einschränkung im gewohnten Schaltkomfort führen kann.

Mittelmotore sind von der Lastverteilung am günstigsten, weil das zusätzliche Gewicht zentral angebracht ist. Eine Rücktrittbremse ist hier nicht möglich. Der Mittelmotor ist sowohl mit Nabenschaltung als auch mit Kettenschaltung kombinierbar. Bei manchen Rädern mit Mittelmotor ist der Radstand verlängert, um Platz für Motor und Batterie zu schaffen. Diese Räder ragen beim Transport auf dem Autoheckträger etwas weiter links und rechts über das Auto heraus. Bei einer Reifenpanne ist die Reparatur klassisch. Für einen geringen Energieverbrauch ist es wichtig, dass sich die Motordrehzahl möglichst im optimalen Bereich befindet. Dieser Bereich lässt sich mit Mittelmotor und Hinterradschaltung besser finden als bei anderen Systeme. Ein Mehrfachkettenblatt am Tretlager ist beim Mittelmotor nicht möglich.

Neben einen Platz für den Motor muss der Hersteller auch noch einen Platz für die Batterie finden. Auf dem Markt gibt es alle Kombinationen: Vorderradmotor mit Batterie vorn, in der Mitte, am Heck oder im Rahmen und das gleiche gibt es auch noch für den Heckmotor und den Mittelmotor.

Ein E-Bike kann man als Verbindung von Fahrrad, Motor und Batterie betrachten. Viele Hersteller schaffen es heute, dass die Verbindung harmonisch und zweckmäßig entsteht. Sie als Kunde können nur durch Ausprobieren feststellen, welches dieser vielen Angebote sich mit ihren persönlichen Wünschen deckt.

Es werde Licht

Erstes elektronisches Fahrradlicht der Welt

Erstes elektronisches Fahrradlicht der Welt

Der Gesetzgeber hat noch so seine Schwierigkeiten mit dem E-Bike. Dies zeigt sich bei den Regelungen für die Beleuchtung: Die Akkus der E-Bikes sind zwar so groß dimensioniert, dass sie auch dann noch die Beleuchtung stundenlang versorgen könnten, wenn ihre Ladung längst nicht mehr für die Tretkraftunterstützung ausreicht. Dennoch gelten E-Bikes rechtlich als Fahrräder. Und was bei Radwegbenutzung, Führerschein und Versicherung eher von Vorteil ist, führt hier zu einem absurden Ergebnis: E-Bikes brauchen eine Dynamo betriebene Beleuchtungsanlage. Wenn diese fehlt, können strenge und schlecht gelaunte Gesetzeshüter ein Bußgeld verhängen. Anderes gilt für schnelle E-Bikes: Hier ist reine Batteriebeleuchtung vorgeschrieben.

Gewichtiges Argument

Beim Fahrradkauf hat es bislang kaum eine Rolle gespielt. Für E-Bikes ist es ein wichtiger Faktor: Das zulässige Gesamtgewicht. Da beim E-Bike höhere Beschleunigungs- und Bremskräfte wirken und das Gewicht durch den Akku ohnehin erhöht ist, müssen Komponenten wie zum Beispiel Vorderradgabel oder Bremsen für diese Kräfte ausgelegt sein. Aber auch die Motorleistung muss stimmen, wenn durch ein hohes Eigengewicht des Fahrers oder durch regelmäßig große Zuladung das Gesamtgewicht weit über 100 Kilo steigt. Ein solches Gefährt ist dann aber auch nicht mehr so leicht in Schwung zu bringen. Denn die Tretkraftunterstützung setzt ja erst ein, wenn bereits Kraft durch die Pedale übertragen wird. Sollte das zum Problem werden, gibt es Anfahrhilfen, die auf den ersten Metern für Vortrieb sorgen. Auch hier gilt: Nur Versuch macht klug. Machen Sie einfach eine Probefahrt und probieren Sie es aus.

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